12.08.2006
Bayreuth. Alljährlich öffnet die Kinderspielstadt "Mini-Bayreuth" ihre Pforten, und alljährlich ist es guter Brauch, die übriggebliebenen "Knobbern", die Währung von Mini-Bayreuth, einem guten Zweck zu spenden. Neben zwei weiteren Initiativen hatte sich in diesem Jahr auch die Bayreuther Tafel um diese Spende beworben. Über die Vergabe der Spende entscheidet das Parlament von Mini-Bayreuth, bei dem sich die Bewerber im Laufe der Woche vorstellen dürfen.
Die Bayreuther Tafel hatte diesbezüglich eine originelle Idee. Anstatt trockene Informationen zu präsentieren, wurde eine komplette Mini-Bayreuther Tafel organisiert. Bereits seit einigen Wochen wurden die Kinder der Tafel-Kunden auf diese Aktion hingewiesen. Am Donnerstag von Mini-Bayreuth war es dann so weit: Die Tafel-Kinder konnten sich einen Mini-Bayreuth Tafelausweis im Tafelladen in der St.-Nikolaus-Straße abholen. Damit konnten Sie bei der Mini-Bayreuther Tafel einkaufen. Die war zuvor schon von den Mini-Bayreuther Parlamentariern unter Anleitung der Tafelvorsitzenden Ingrid Struller aufgebaut worden. Auch die Ausgabe bewältigten ausschließlich die Kinder des Mini-Bayreuther Parlaments.
Für alle Beteiligten war die Aktion eine wertvolle Erfahrung. Besonders die Mini-Parlamentarier zeigten sich beeindruckt von der Arbeit der Tafel und davon, wie viel Spaß helfen machen kann. Dass am Ende tatsächlich noch ein Teil der Spende für die Bayreuther Tafel abfiel, war da schon fast nebensächlich.